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Bericht – Rosedene Guest House, Kapstadt

Kapstadt  ist eine der größten Städte Südafrikas. Seit 2004 bildet sie den ausschließlichen Sitz des südafrikanischen Parlaments. Kapstadt ist die Hauptstadt der Provinz Westkap und ist der Kernort der City of Cape Town Metropolitan Municipality, die Metropolgemeinde um Kapstadt. Als von der Statistik erfasster Ort (Main Place) hatte Kapstadt 433.688 Einwohner im Jahr 2011.(Quelle:Wikipedia)

Den Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der Guten Hoffnung, das etwa 45 Kilometer südlicher liegt und eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Da Kapstadt die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit war, wird es gelegentlich als „Mutterstadt“ bezeichnet.(Quelle:Wikipedia)

Ob der erste Besuch oder der 1000 ste. Der Blick auf den Tafelberg ist und bleibt eine Freude. Genau dort, an den Hängen des berühmten Berges im oberen Teil der lebhaften Kloof Street befindet sich die ehemalige Rosenfarm, Rosedene Guest House.

Für uns sehr schwer zu bewerten. Wir hatten bis jetzt eher Ländliche Unterkünfte, dieses 1865 gebaute Gebäude befindet sich in einem der größten Städte Südafrikas. Muss gestehen die Ausstattung der Zimmer war das schlechteste, die Anlage um das Gebäude das kleinste und unromantischste. Allerdings für diese Gegend und Preisklasse in Kapstadt in der mittleren Liga.

Fangen wir von vorne an. Dieses Gebäude wurde vom jetzigen Besitzer aufgekauft, total umgebaut, renoviert und in den jetzigen Zustand versetzt. Trotz Platzmangel und vor allem Problem der Sicherheitsvorkehrungen ist es ihm geglückt. Kleiner Garten ist vorhanden, Terrasse mit Splashpool, Terrasse vor dem Haus mit Tischen und Stühlen oder die verglaste Veranda auf denen man das morgenliche English-Breakfast genießen kann.( je nach Witterung ).Das alles mit einem super Blick auf den Tafelberg. Hier gibt es nur Frühstück, andere Mahlzeiten müssen auswärts genommen werden.

Kein Problem. Bin in der Nähe und Umgebung von Johannesburg aufgewachsen. Konnte nachdem ich zurück nach Deutschland ausgewandert bin nicht verstehen das alle nach Kapstadt gezogen sind. Jetzt da ich einmal da war, gebe ich allen Recht. Kapstadt hat seinen eigenen Charm. Angefangen vom Tafelberg mit Blick auf Kapstadt und dem Atlantik, 3 Anchor Bay, Lions head, Signal Hill, Devil´s peak, Bo Kaap  und natürlich Victoria & Alfred Waterfront. Ist natürlich nicht alles. Wenn man noch die Umgebung  mit rechnet, kann man jeden Tag Monatelang jeden Tag was anderes erleben. Nicht vergessen, sogar Stellenbosch ist nur 50 km entfernt. Eine Riesenauswahl an Restaurants und andere Ess – und Trinkstätten. Für uns mit Euro alles zu Spottpreisen.

Im nach hinnein würde ich Auto stehen lassen und mit Bus und Taxi fahren. In Deutsch gesagt, die spinnen die Kapstätter Autofahrer. Fahren wie die verrückten. daher, wenn man nicht muss, nehmt öffentliche Fahrgelegenheiten. Auch Rosedene hat einen Fahrer adoptiert der gerne für das Guest House zu tollen Preisen fährt. Ansonsten, wir haben es 2 mal in Anspruch genommen,die City Sightseeing Busse Hop On – Hop Off. Rote Doppeldecker Busse, oberes Deck ohne Dach. leicht zu erkennen. Jede Unterkunft hat die Broschüren im Angebot. Bedeutet: Pauschalpreis, kann den ganzen Tag auf 4 Routen fahren, aussteigen wo und wann man will ( an designierten Haltestellen ) und später mit nächstem weiter fahren. Bitte Beleg nicht verlieren, den braucht man wieder beim Einsteigen, außerdem bekommt man vielerorts Rabatt mit diesem Beleg. Dazu erhält man billige Kopfhörer die man im Bus an jedem Sitz einstöpseln kann und in verschiedenen Sprachen einem Automatischen Tourguide lauschen kann.

Jetzt zurück zum Guest House. Eingang fällt schon auf. Schellen und nach Einlass, Tür zu machen dann geht erst die zweite auf. Kameras und Lichtschranken auf dem ganzen Gelände. 24 Std am Tag besetzt. Rechte Seite Terrasse mit Splashpool, links offene wie verglaste Terrasse. Gerade aus zur Rezeption. Herzlicher und unkomplizierter Empfang. Unser etwas anderes, da wir Stunden zu früh waren. Trotzdem, Koffer wurden ausgeladen und dann später ins Zimmer gebracht während wir schon Kapstadt unsicher machten. Überall sind Vitrinen oder Showcases mit gebastelten Souvenirs von Ortsansässigen Künstlern. Von Kleidern bis zu Ohrringen. Schöne Idee. Ansonsten anhand von Kleinigkeiten wurde viel Liebe ins Detail gesetzt. Man findet natürlich immer etwas zu motzen, aber da die Uhren hier anders laufen sollte man nicht zu genau hinsehen, Hauptsache sauber.

Zimmer auf den ersten Blick enttäuschend. Kleiner LED TV ( brauchten wir nicht ) Möbel nicht unbedingt die neusten, Teilweise wie der Schrank heftig “verbraucht” .Fenster auf beiden Seiten. Seite 1 ins Grün eines Baumes, Seite 2 auf den Hinterhof mit Wäscheleine. Unser hieß “Luxury Room” , aber jeder darf sie benennen wie er will. Trotz allem, im Bett konnte man gut schlafen. Für mehr wollten wir es ja nicht. Trotz allem, würde ich wieder einkehren.

Denn auch Frühstück war wieder “Englisch”  . Nichts besonderes, aber gut. Wenn man noch die Aussicht auf den Tafelberg und auf Kapstadt nimmt, Sicherheitsgefühl in der Anlage, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals inklusive des Eigentümer Paares die jeden Tag anwesend waren. Nicht als Zuschauer sondern Aktiv, haben wir bemerkt als wir Probleme mit Internet hatten. Er war fast 1 Std dabei uns zu helfen, was er auch geschafft hat.

Wie schon gesagt, jederzeit wieder. Was im Zimmer fehlte, wurde mit Personal, Essen und Service bei weitem wett gemacht. Im nach hinein haben wir sogar die Raucher Terrasse gefunden, mit gemütlichen Stühlen, Tisch und einem Super Ausblick.

Was uns angeht, auf jeden Fall wieder. Danke Rosedene !