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Bericht – Berluda Farmhouse & Cottages bei Oudshoorn

Etwa 1 km entfernt von den Karuso Weinbergen, dieses Farmhous liegt in der Region der Swartberg Mountains auf einer typischen Karoo Farm. Drum herum Aprikosen und Oliven Plantagen. Wo keine Plantage steht kann man die einzigartige Flora und Fauna der Little Karoo ( Kleine Karoo ) genießen.

Schon die Anfahrt war ein Erlebnis. Wir mussten durch Oudshoorn fahren was unter normalen Verhältnissen kein Problem gewesen wäre. Nur zu dieser Zeit war die Innenstadt gesperrt wegen eines Straßenfestes. Habe viele Feste in Südafrika erlebt, aber dieses war richtig groß mit Verkaufsständen, kleine Buden mit extremer Auswahl von Köstlichkeiten von einfachen Sachen wie Boerewors im Brötchen bis Wildgerichten in den Restaurants. Musik schallte uns von allen Seiten von mindestens drei großen Bühnen entgegen. Menschenmassen strömten über die Straße, natürlich ohne auf den Verkehr zu achten. Logisch, waren ja in Südafrika. Am letzten Tag waren wir dann auch dort, einfach genial wie die es Organisiert hatten. Angefangen vom parken, bis zu der Verteilung der Buden bis zu dem Musik Programm auf den drei Bühnen. Hatten dort viel Spaß, leider keine Kamera dabei.

Also wir fuhren drum herum, zurück auf die längste Weinstraße der Welt, der R62. War gut Beschildert, links in die Straße rein und direkt auf eine kleine Kirche zu. Wie wir gleich merkten lag sie ca. 300m entfernt von unserem Ziel.

 

 

 

 

 

Jetzt links dran vorbei und Berluda Farmhouse lag auf der linken Seite. Schon die Auffahrt zum Farmhouse führte durch eine Traumhafte kurze Strecke. Rechts und links gepflegter Rasen, hohen Bäumen und Vielfalt von blühenden Blumen. Obwohl wir mal wieder ( sorry ) viel zu früh dort waren, wurden wir herzlich begrüßt und während wir uns einschrieben, wurde vorsichtshalber das Zimmer noch mal kontrolliert. Zumindest sah es für mich so aus als wenn einer der Angestellten schnell Richtung Zimmer lief. Egal, was Rita freute eine der Frauen sprach sogar Deutsch. Koffer wurden natürlich zum Zimmer gebracht.

Das Zimmer war eine Wucht. Fing schon gut an mit einer kleinen Veranda ( mit Aschenbecher auf dem Tisch ) ,davor eine Wiese mit Liegen und einem Pool, umsäumt von Bäumen und Pflanzen. Auch ein gemauerter Grill war vorhanden, schon mit Holz für das erste grillen.

Und das Zimmer erst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Küche fehlt in den Fotos. uuuups. Einbauküche mit Ofen,Kühlschrank und das übliche…Kaffeemaschine,Wasserkocher und eine Auswahl an Kaffee und Tee. In den Schränken Geschirr und Besteck. Man konnte sich also wenn man den FEHLER machte und nicht vor Ort Essen wollte, selber etwas brutscheln.

Es war/ist ein Ort des Wohl fühlen und entspannen. Natürlich wie zu erwarten war, stimmte auch der Rest.

Problem, wo fängt man an ? Vor allem ich schwärme vom Krüger Park, vor allem Marloth Park. Die ersten 3 Tage waren ein Traum für mich und ich war Überzeugt, egal wo wir hin gehen, nichts kann es toppen. Ich sah schon meinen ersten Platz auf Platz 2 rutschen. Mit Recht. Dies war hier ein Traum.

Fangen wir einfach mal mit den Angeboten an, die Vorhanden waren. Haben auch gleich zwei davon gebucht.

Morgens früh aus dem Bett auf den Privatem Tiergehege Erdmännchen beobachten. Als Laie hört es sich langweilig an. Aber Erdmännchen sind sehr scheu und man sieht sie eigentlich nur aus weiter Entfernung. Hier bei Berluda haben sie sich die Mühe gemacht, über einen Zeitraum von 8 Monaten jeden Morgen hin zu fahren damit sie sich an den Wagen und dem Besuch gewöhnen konnten. Dadurch konnten wir aus nächster Nähe die Kolonie von 15 Tieren beobachten, wie sie langsam aus den Löchern krochen. Super Erlebnis. Natürlich gab es nicht nur Erdmännchen. Kudus, Springböcke, 5 Giraffen und weitere Tiere waren natürlich auch noch im Park. Viele davon haben wir dann auch gesehen. Fotos hier !

Wir waren früh genug zurück um zu Frühstücken. Auch hier wieder das Typische Frühstück …und vieles mehr. Natürlich auch Rührei vom Straußenei. Musste ja sein. Schaut euch einfach die Fotos an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Frühstück nahmen wir an der zweiten Tour Teil. Straußentour, von der Geburt bis zu der Farm, wo sie dann groß gezogen werden. Die Aufzucht der Eier war ein Fabrik Gebäude im Oudshoorn. Schutzkleidung an….Umhang, Schuhumhüllung und Handschuhe an und dann führte man uns in die sterilen Räume. Angefangen von den Eiern in Brutschränken bis zu den kleinen Geschlüpften die man sogar im Arm halten konnte. Danach ging es zu der Vogelstraußfarm, wo wir die Strauße sehen und beobachten konnten. Diese waren Schlachttiere, die dort verweilen bis sie 9 Monate alt sind und danach geschlachtet werden. Lohnt sich auf jeden Fall. Hier Fotos ! 

Jetzt zum absolutem Highlight. Das Abendessen. Was die Köchin uns da vorgesetzt hat, war einfach eine Wucht. Von Vorspeise über Hauptgericht bis zur Nachspeise. Habe schon in einigen besseren Restaurants gegessen, aber diese Gerichte brauchen sich nicht zu schämen. Ganz im Gegenteil, habe schon bedeutend mehr gezahlt als läppischen 300 Rand für dieses 3 Gänge Menü. Der Geschmack, die Aufmachung und generell die Kombination von den Beilagen,Soßen und Gewürzen passten absolut zusammen. Das von einer Köchin die es nicht gelernt hat. Abgekuckt von der ehemaligen Köchin, ansonsten aus Büchern selber weiter gelernt und experimentiert. Was würde so eine Person erst auf den Teller zaubern wenn sie es gelernt hätte ?

 

Haben sie dann am Tag der Abreise zufällig gesehen und sie bis nach Oudshoorn mit genommen. Leider kein sehr gutes Foto, aber diese Frau was Gerichte aus der Küche angehen….ist eine Zauberin. Würde mich Interessieren was unsere TV Köche dazu sagen würden.

 

 

 

Fotos der Gerichte etwas dunkel aber zumindest etwas. Sieht wenig aus, aber sogar ich war danach satt. Aber sogar bei diesen Fotos kann man sehen das sie die Teller Liebevoll angerichtet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was gab es noch in der Umgebung ? Etwas was wir uns nicht angetan haben sind die weltberühmten Cango Caves.

Südlich die Stadt Oudtshoorn , abgesehen vom Straßenfest , eine angenehme kleine Stadt ist mit guten Restaurants und vielen Geschäften. Sehenswert.

Auch südlich, kurz vor Oudtshoorn, befindet sich die Cango Wildlife Ranch.  Etwa 90 verschiedene Tierarten in gepflegten Gehegen von Vögeln bis Reptilien zu Raubkatzen. Das Eintrittsgeld glaube ich Rand 220,etwa 12 Euro, kommt nicht nur dem Park zu Gute, sondern es werden kranke und verletzte Tiere wieder aufgepäppelt. Inklusive im Preis gehört auch eine Führung durch den ganzen Park.  Das Restaurant im Park bietet Speisen von klein bis zu großen Gerichten an zu normalen preiswerten Preisen an. Natürlich haben wir wieder Wildfleisch gewählt. Auch hier wurde Wert auf gute Küche gelegt. Lohnt sich auf jeden Fall. Man kann gut und gerne 2-3 Stunden dort verbringen. Fotos hier !

Resumé …. Beste Unterkunft, bestes Essen, beste Anlage, Top Personal egal was für eine Position sie inne hatten,  …..zweitbeste Betten, zumindest da ist MEIN Krüger Park auf Platz 1 geblieben. Jederzeit wieder und gerne.

 

Hier noch ein paar Fotos zum Abschluss:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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